06.12.2017

COMETEC-Bausysteme GmbH: Von A bis Z bei proviel

Einfach genial, genial einfach – dadurch zeichnen sich wirkliche Innovationen oft aus. Bei der COMETEC-Bausysteme GmbH entstehen seit 1978 perfekte Lösungen für neue Montagetechniken in der Flachdach-Profiltechnik. 1988 gelang den Tüftlern die Entwicklung des technischen Herzstücks, der Gelenksystemhalter trat seinen Siegeszug an. Heute ist proviel, die Werkstatt für Menschen mit psychischem Handicap, als Industriedienstleister ein wichtiger Partner für die Fertigung dieser Lösung.

Die Gründerstory des Unternehmens COMETEC würde jedem Start-up alle Ehren machen; es begann ganz klassisch – in einer Garage. Dietmar Houben tüftelte mit seinem Partner Wolfgang Schürmann lange Jahre, bis er die Lösung zur perfekten Montage von gleitenden Flachdachabschlüssen gefunden hatte. Mit dem Gelenksystemhalter aus Aluminium können seitdem die Neigung aller Flächen an Dach und Fassade ideal und sehr einfach eingestellt werden, um das Gebäude auf lange Sicht vor Wind- und Wettereinflüssen zu schützen. Regen kann abfließen, die Fassade bleibt trocken.

In Wuppertal wird aktuell der Wasserturm auf Lichtscheid mit COMETEC-Lösungen bestückt, die Gebäude der Junior-Uni und des Skulpturenparks sind zwei weitere der vielfältigen Referenzen in der Region.

Die COMETEC-Bausysteme GmbH vertreibt ihre Lösungen über drei wesentliche Kanäle. Architekten und Planer, Dachdecker und immer stärker auch der Fachhandel arbeiten mit den hochwertigen Produkten aus Wuppertal. Für die stetig steigende Verbreitung der Lösungen arbeitet das Team bei COMETEC hart – und erntet viel Lob sowie kontinuierliche wachsende Marktanteile.

Viele Hände für ein Produkt

Die Zerlegung komplexer Arbeiten in leicht verständliche Schritte und mit klar definierten Tätigkeiten zeichnet proviel als Werkstatt mit umfassendem Industriedienstleister-Portfolio aus. Davon profitieren Kunden und Werkstatt gleichermaßen. Nicht zuletzt dank wichtiger Auftraggeber wie COMETEC sowie einer erprobten Berufswegeplanung mit kontinuierlicher Qualifizierung der proviel-Mitarbeiter gelingt es, in der Werkstatt Menschen für den allgemeinen Arbeitsmarkt erfolgreich zu qualifizieren.

„Vom Rohmaterial bis zum verpackten Produkt im Karton“ – der Weg, den ein COMETEC Gelenkwinkel bei proviel zurücklegt, ist lang und beinhaltet eine Vielzahl unterschiedlicher Stationen und Bearbeitungsschritte in der Werkstatt. Dirk Bauer, Betriebsleiter bei proviel, betrachtet das Produkt als „ein Musterbeispiel für die Leistungsfähigkeit und für die Bandbreite der unterschiedlichen Bearbeitungsschritte“ des Industriedienstleisters.

Für die zwei COMETEC-Geschäftsführer Wolfgang Schürmann und Jochen Paas ist die Zusammenarbeit mit proviel „ein echter Glücksgriff“. „Als verlängerte Werkbank bildet die Werkstatt für uns wesentliche Arbeitsschritte der Produktion ab. Immer wieder sorgen die Qualität der geleisteten Arbeit und das Engagement aller beteiligten Personen bei uns für Begeisterung!“

Vom Lager bis zur Verpackung

„Wir lagern das Ausgangsmaterial als Aluminiumprofile hier bei uns ein und können dadurch schnell auf Bestellungen reagieren.“ Die Vielzahl der Arbeitsschritte ermöglicht es zahlreichen Mitarbeitern bei proviel, an der der Produktion und der Bearbeitung der COMETEC-Lösungen mitzuwirken. „Wir fertigen das Produkt komplett und seit langen Jahren. Das schafft einerseits eine positive Routine bei unseren Mitarbeitern, gleichzeitig wachsen Verständnis und Identifikation mit dem Produkt.“

Trifft der Auftrag bei proviel ein, beginnen die eingespielten und klar definierten Prozesse zu laufen, das bedeutet viel Arbeit für die Mitarbeiter an ihren Stationen. Zunächst erfolgt in der Metallwerkstatt das Sägen auf die Zeichnungsvorgaben, anschließend kommen die Profile in die Presse. Bereits dabei wird eine erste Qualitätsprüfung vorgenommen. Weitere Stationen sind die Fräs-, Bohr-, und Gewindebearbeitung. Die Oberflächen aller Teile werden anschließend per Gleitschleifen bearbeitet, um Kanten zu glätten.

Die nächsten Stationen liegen nur zwei Räume weiter: die Montagestation stellt bereits ein Qualitätsmerkmal für die folgende Laserbeschriftung. Bei dem Verfahren werden die Bauteile ausgerichtet und mit einer spezifischen Drehmomentvorgabe miteinander verschraubt. Durch die anschließende Lasergravur am Laserterminal bekommt jedes Bauteil sein Markenzeichen verpasst, gewissermaßen als Qualitätssiegel. Nach der abschließenden Laserbehandlung erfolgt die Verpackung in immer gleich große Einheiten und zuletzt die Auslieferung an den Kunden.  

So entstanden in der bisher neunjährigen Zusammenarbeit von COMETEC und proviel rund 200.000 Gelenkwinkel. Weitere Gelenkwinkel eines anderen Produzenten von COMETEC werden bei proviel individuell per Lasergravur beschriftet.