Arbeitsplätze außerhalb der Werkstatt

Förderung des Übergangs aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

Durch die UN-Konvention zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung wurde 2009 unter dem Stichwort  „Inklusion“ ein neues Verständnis zum gleichberechtigten Miteinander von Menschen  mit und ohne Behinderung verabschiedet.

Diesem Grundsatz folgend hat proviel im Rahmen einer offenen, fördernden Arbeitsmarktstrategie seinen Aufgabenbereich für interessierte Rehabilitanden und Produktionsmitarbeiter erweitert. Wir geben unseren Mitarbeitern die Möglichkeit sich mit dem Thema  Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu beschäftigen und unterstützen sie dabei in allen relevanten Belangen.

Unsere Angebote für Mitarbeiter

proviel unterstützt und fördert aktiv den Übergang von Mitarbeitern mit Behinderung aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierfür haben wir ein zielführendes Konzept entwickelt.  Regelmäßige Weiterentwicklung, auf der Basis der gemachten Erfahrung, ist dabei  selbstverständlich. Mit der Umsetzung betraut ist unser Team „Inklusion“.

Mit spezifischen Maßnahmen und einem breiten Spektrum an Möglichkeit  können wir einen erfolgreichen Prozess für jeden einzelnen Mitarbeiter gestalten, der interessiert und geeignet ist außerhalb der Werkstatt seinen Arbeitsplatz zu finden.

In einem ersten Schritt bereiten wir Sie auf das vor was auf jeden Einzelnen zu kommt, im zweiten Schritt ermöglichen wir Ihnen Ihre eigene Vorstellung und Ihr eigenes Ziel zu entwickeln. Im dritten Schritt unterstützen wir Sie dabei dieses mit einem Instrumentarium verschiedener Maßnahmen und Möglichkeiten umzusetzen.

Hierfür stehen die Möglichkeiten zur Verfügung, in Firmen zu hospitieren, Praktika zu absolvieren oder als Werkstattmitarbeiter in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes Ihren Arbeitsplatz zu haben. Alles mit dem Ziel zum richtigen Zeitpunkt  einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erreichen zu können und immer unter dem Motto „nichts muss, alles kann“.

Der Kerngedanke dabei ist durch individuelles Coaching sowie intensive Begleitung bei unseren Mitarbeitern das Vertrauen zu entwickeln, die eigenen Möglichkeiten zu erschließen und so gestärkt einen Schritt auf den ersten Arbeitsmarkt zu erproben.

Auch wenn der Arbeitsplatz erreicht ist lassen wir Sie nicht alleine und unterstützen sie weiterhin. Darüber hinaus kooperieren wir in allen Punkten mit dem Wuppertaler Integrationsfachdienst. Immer in dem Sinn, dass Sie das optimale Paket für sich schnüren können.

Eine wichtige Information für Mitarbeiter aus dem Arbeitsbereich der Werkstatt ist, dass jeder ohne Befristung wieder in die Werkstatt zurückkehren kann, wenn dieses Bedürfnis entsteht. Das heißt, es gibt ein uneingeschränktes Rückkehrrecht!

Anja Kranenberg

Telefon: 0202 / 24 508-371

a.kranenberg@proviel.de

Betriebsintegrierte Arbeitsplätze:

Bei einem betriebsintegrierten Arbeitsplatz bleibt Ihr vertraglicher Status mit proviel bestehen, ihr Arbeitsplatz ist nur außerhalb der Werkstatt in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes angesiedelt. So besteht die Möglichkeit Kenntnisse über unterschiedliche Berufsfelder und Berufsbilder kennen zu lernen und die eigenen Fähigkeiten im „Erstbetrieb“ zu erproben. mehr

Hospitationen und externe Praktika:

Mit diesen haben Sie die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen in Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes zu schnuppern. Dabei begleiten und unterstützen wir Sie. Sie können sich ausprobieren, orientieren und Erfahrungen zu sammeln. mehr