11.05.2020

Aktuelle Informationen!

Liebe provieler, das bestehende Betretungsverbot für Werkstätten in NRW (Arbeitsbereich) wird heute,11.05.2020 aufgehoben.

Wir dürfen nun schrittweise wieder öffnen, wenn wir alle notwendigen Detail mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) abgestimmt haben. Daran arbeiten wir gerade mit Hochdruck.

Für die Wiedereröffnung der Werkstätten sind entsprechende Gesundheits- und Arbeitsschutzmaßnahmen notwendig, die derzeit seitens des zuständigen Ministeriums (MAGS), des LVR und der Freien Wohlfahrtspflege noch weiter konkretisiert werden. Sobald alle Eckpunkte feststehen und uns kommuniziert sind beginnen wir mit der Umsetzung. Klar ist auf jeden Fall bereits jetzt:

  1. Die Teilnahme erfolgt freiwillig. Wer wegen einer Ansteckung mit dem Corona-Virus Ängste hat oder sich die Hygienemaßnahmen nicht zutraut, darf noch zuhause bleiben.
  2. Die bereitgestellten Arbeits-/Betreuungsplätze werden reduziert, um somit den notwendigen Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleisten zu können.
  3. Das Neustart für alle Mitarbeiter*innen, die zur Risikogruppe gehören, muss gesondert geprüft/besprochen werden. Dies betrifft insbesondere Mitarbeiter*innen mit einer Vorerkrankung (lt. RKI).
  4. Es muss zudem ein Infektionsschutzkonzept des Träger für die Fahrdienste und den Betrieb der Werkstatt vorliegen. Alle Mitarbeiter*innen müssen die geforderten Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozialdienst rufen Sie hierzu an, um alle Fragen zu klären

Für den Bereich der Beruflichen Bildung innerhalb der Werkstatt liegen aktuell noch keine konkreten Aussagen vor. Wir gehen aber davon aus, dass auch dieser Bereich zeitnah wieder „hochgefahren“ werden kann. Unser Konzept steht auf jeden Fall. Mit einigen Änderungen wird es gut gelingen, dass wir Berufliche Bildung mit dem notwendigen Abstand erfolgreich gemeinsam praktizieren. Auch hier gilt, dass Sie die Kolleginnen Rehaplanung/Sozialdienst anrufen und die nächsten Schritte mit Ihnen besprechen.

Bis wir in beiden Bereichen so weit sind arbeiten die Notgruppen selbstverständlich verlässlich weiter.

Auch bei Train2be und Train2beplus ist der Startschuss für eine Wiederaufnahme der Maßnahme erfolgt. Auch hier werden sich einige Abläufe ändern müssen, aber wir sind sehr guter Dinge. Insbesondere steht fest, dass Maßnahmeteilnehmer*innen mit Vorerkrankungen nach RKI (Stichwort: Risikogruppe) vorerst nicht an der Präsenzmaßnahme teilnehmen können. Hier bauen wir sukzessive unser Alternativangebot aus. Der Sozialdienst hat bereits begonnen alle Teilnehmer*innen anzurufen und die Details zu klären.

Ohne Eile ein gutes Stück öffnen – das ist die Maßgabe für die nächsten Tage.

Mit besten Grüßen aus der Milchstraße, der Farbmühle und vom Eckbusch

Ihr Team von proviel & forum