11.03.2019

„Das Betriebsklima bei proviel ist sehr gut“

25 Jahre jung wird proviel im Herbst 2019. Eine guter Anlass langjährige Wegbegleiter vorzustellen; hier: Thomas Wingen

Thomas Wingen hat schon viel in seinem Leben gemacht: Der gelernte Kfz-Mechaniker hat zusätzlich eine Tischler-Lehre begonnen, hat als Landschaftsgärtner und Kunststoffbahnen-Schweißer gearbeitet. Neben acht Stunden Arbeit hat er abends bei der Volkshochschule noch seinen Realschul-Abschluss nachgeholt. „Da bin ich stolz drauf.“ Während seiner Militärzeit bei der Marine hat er „ein bisschen was gesehen von der Welt“.

Was ihm jedoch bei seinen vielen Arbeitgebern nicht behagte, war der Umgangston. „Dort habe ich oft Mobbing und Beleidigungen erlebt.“ Für sich selbst erkannte er dabei: „Ich bin manchmal nicht so beständig in meiner Arbeitsleistung.“ Das war ein Grund dafür, dass er vor 25 Jahren zu proviel kam – damals über das Programm „Arbeit statt Sozialhilfe“. Vorher hatte der Krefelder eine Arbeitstherapie in Hof Sondern gemacht. Diese führte ihn nach Oberbarmen, wo er bis heute wohnt.

Bei proviel arbeitet Thomas Wingen vor allem in der Metallverarbeitung. „Technisches Verständnis habe ich ziemlich viel“, freut er sich. Die Fräse etwa zählt zu seinen Lieblings-Einsatzstellen. Er schätzt die angenehme Atmosphäre bei proviel. „Das Betriebsklima bei proviel ist sehr gut. Da draußen würde ich das nicht schaffen.“ Vor allen Dingen weiß Thomas Wingen, dass er bei proviel nicht überfordert wird. „Wenn ich nicht mehr kann, habe ich die Freiheit, weniger Stunden zu machen.“

In seiner Freizeit engagiert sich Thomas Wingen viel in seiner evangelischen Kirchengemeinde. Regelmäßig geht er zum Männerkreis und in den Gottesdienst. Außerdem hat er ein paar Bekannte, mit denen er sich häufig trifft. Auch seinen Vater besucht er am Wochenende; oft geht er mit ihm spazieren. So fühlt er sich rundum zufrieden.