08.04.2020

"Das Team bei proviel ist super"

Einblicke in unsere Außenarbeitsplätze; hier: Stefan Pröll berichtet aus der Maßnahme Train2be

An der Maschine arbeiten, am liebsten im Akkord – das ist das Ding von Stefan Pröll. Ich habe seit meinem fünften Lebensjahr Erfahrung in der Industrie“, sagt der 40-Jährige. Damals ließ ihn sein Stiefvater manchmal in seinem Betrieb an die Maschine. Stefan Pröll war immer gerne dort zu Besuch, mochte die Atmosphäre in der Fabrik.

Nach Abschluss der Schule hat er mehrere Handwerksberufe ausprobiert. So begann Stefan Pröll beispielsweise eine Ausbildung als Konditor. Doch keine dieser Arbeiten gefiel ihm so gut wie die in der Fabrik. Deshalb bewarb er in einer Knopffabrik. Dort fühlte er sich anfangs auch sehr wohl, seine Chefs waren zufrieden mit ihm und boten ihm eine Festanstellung an. Doch mit der Zeit wurde das Verhältnis zu den Arbeitskollegen schlechter, Stefan Pröll ärgerte sich über deren Bemerkungen und Verhalten und kündigte nach fünf Jahren wegen Mobbing.

Seit Ende September nimmt der 40-Jährige jetzt an der Qualifizierungsmaßnahme Train2be im Auftrag des Jobcenters Wuppertal bei der proviel-Mutter forum teil. Ich will unbedingt wieder auf den Ersten Arbeitsmarkt“, betont er. Schließlich habe ich sehr viel Berufserfahrung.“ Und er hat den Ehrgeiz, seine Aufgaben gut zu erledigen.

Gerne nahm er deshalb vor einiger Zeit die Chance wahr, bei der Firma P. Hermann Jung ein Praktikum zu absolvieren und sich so unter den Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes zu erproben. So sorgt er nun für die Beschriftung der Maurerkellen des Küllenhahner Werkzeugspezialisten. Mit seinem Praktikum ist er sehr zufrieden: Es ist wunderbar hier: Die haben ein Super-Team hier, die Leute sind korrekt. Ich kann nur jedem empfehlen, hierher zu kommen.“ Und auch seine Partnerin hat er bei forum kennen gelernt.