26.09.2019

„Der coolste Arbeitsplatz der Welt.“

Heute in der Rubrik „von unseren Außenarbeitsplätzen“: Monika Urban

„Es ist ein gutes Gefühl, die Anleiter hinter sich zu wissen“, findet Monika Urban. Seit 2015 arbeitet sie bei proviel; zuerst kam sie über die Maßnahme Train2Be des Jobcenters Wuppertal zur proviel-Mutter forum, dann machte sie eine Reha. Seit Mai 2017 hat sie mit dem Okavango im Zoo „den coolsten Arbeitsplatz der Welt“. Da auch die Tierpfleger regelmäßig im Okavango einkehren, erfährt sie viele Hintergrundinformationen zu den Tieren. „Einmal haben mir die Tierpfleger sogar meinen größten Wunsch erfüllt: Ich durfte eine Elefantenkuh streicheln und ihr sogar den Rücken waschen“, erzählt sie stolz.

Durch ihre Arbeit im Okavango hat sie nicht nur den Umgang mit den Kollegen, sondern auch mit Gästen gelernt. Manche fragen nach dem Weg zum Ausgang, dann versucht die 51-Jährige, ihnen einen passenden aus den verschiedenen Möglichkeiten zu beschreiben. Im Okavango sorgt sie für Ordnung in den Umkleideräumen und im Lager, achtet darauf, dass zwischen gebügelter Arbeitskleidung, Dosen und Geschirr kein Chaos entsteht. Alle vier Wochen zählt sie bei der nötigen Inventur die Vorräte. Hier hilft ihr ihre Ausbildung im Einzelhandel.

Besonders gerne bereitet sie die verschiedenen Gerichte des Okavango vor. Dann schneidet sie Gemüse, schüttet Pommes in die Fritteuse oder holt Nachschub aus dem Lager, den die Köche der culinaria gerade benötigen.

Um mit dem Computer umgehen zu können, hat sie bei proviel einen EDV-Kurs absolviert. So kann sie jetzt für die hauseigene Zeitung provieler schreiben. Dort hat sie etwa von ihren Erlebnissen mit den Elefanten berichtet. Oder sie gestaltet Collagen aus Fotos. Am Wochenende ist sie gerne mit ihren Töchtern (12 und 14 Jahre) unterwegs, etwa per Fahrrad. Dann radeln sie manchmal in den Zoo und die Mutter zeigt, wo sie während der Woche arbeitet. Dönekes über die Tiere gibt es natürlich reichlich dazu.