22.09.2023

„Hier ist es total spannend!“

Zoe Albrecht macht bei proviel ein Duales Studium „Soziale Arbeit“.

Zoe Albrecht ist bereit, Neues zu wagen. Das zeigte sich schon während ihres Studiums: Erst begann sie mit Philosophie und Germanistik, dann wechselte sie zu Soziologie und merkte: „Das war alles so theoretisch und ich wusste nicht, was ich damit anfangen sollte.“ Deshalb entschied sie sich für Soziale Arbeit. Um nicht pendeln zu müssen, suchte sie eine Studienmöglichkeit an ihrem Heimatort Wuppertal – und fand die neue private Hochschule IU Duales Studium. Dort gehört sie zum ersten Jahrgang.  

Den Praxispartner für das Duale Studium musste sie sich selbst suchen. „Ich wollte etwas mit Erwachsenen machen und habe nach entsprechenden Trägern in Wuppertal gesucht“, erzählt Zoe Albrecht. proviel überzeugte sie sofort und sie wurde dort auch schnell zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Seit einem Jahr studiert die 23-Jährige jetzt dual mit drei Tagen pro Woche bei proviel und zwei Tagen an der Universität. „Das ist toll, weil ich hier alles sofort anwenden kann“, schwärmt die Studentin. Ihre Vorgesetzten versuchen, ihre Aufgaben an die jeweiligen Themen der Uni-Module anzupassen. Geht es dort um Sozialrecht, bekommt Zoe Albrecht auch bei proviel Aufträge, die mit rechtlichen Fragen zusammenhängen. Lernt sie Theorie über Gesprächstechniken, kann sie diese im proviel-Alltag sofort ausprobieren.

Beschäftigt ist Zoe Albrecht in der Reha-Planung. Nach einem Jahr am Standort Milchstraße hat sie jetzt einen Arbeitsplatz an der Farbmühle, wo der Beginn der Reha angesiedelt ist. „Hier ist immer viel los. Wir entwickeln gemeinsam berufliche Perspektiven und führen Eingliederungsplangespräche mit den Teilnehmern, schreiben Berichte und sind Ansprechpartner für vielfältige Themen. Zu Beginn der Reha unterstützen wir die Teilnehmer zum Beispiel regelmäßig, wenn Anträge für Sozialleistungen gestellt werden“, erzählt sie. Häufig hört sie bei den Gesprächen ihrer Kolleginnen mit den provielern zu. Jetzt beginnt sie, manche Gespräche auch selbst zu führen – immer im engen Kontakt mit ihrer Abteilungsleiterin. „Ich habe hier wirklich viele Leute mit ihrer Geschichte kennengelernt, das ist total spannend“, findet die Studentin.

Besonders stolz ist sie, dass sie nun auch selbst Angebote für die Teilnehmenden durchführen darf. Für alle, die ihre Reha neu beginnen, hält sie den halbtägigen Kurs für Rehastarter*innen, bei dem sie vorher mehrmals hospitiert hat. Dort erklärt sie den Ablauf der Reha und lässt sich von den Menschen ihren beruflichen Werdegang und ihre Ziele schildern.

Auch persönlich habe sie sich durch ihr Studium bei proviel weiterentwickelt, betont Zoe Albrecht: „Am Anfang war ich deutlich zurückhaltender im Umgang mit den Menschen, aber man lernt das schnell.“ Dabei helfen ihr auch die Gespräche mit ihrer Mentorin und Kollegen. Jetzt ist es ihr ein Anliegen, auch im Freundeskreis Berührungsängste gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen abzubauen. „Hier ist es sehr divers – das finde ich total toll!“

Dateianlagen:
 47_Zoe_Albrecht.pdf (228 KB )

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