11.02.2019

proviel unterstützt mich und ich fühle mich hier wohl

25 Jahre jung wird proviel im Herbst 2019. Eine guter Anlass langjährige Wegbegleiter vorzustellen: Klaus Herrmann

Ob Traktoren, Oldtimer oder Formel 1 – Klaus Herrmann liebt alles, was Räder hat. Wenn er gerade einen Moment Pause hat, entwirft er auf einem Stück Papier gerne seine eigenen Fahrzeuge; dann entsteht ein Trecker mit sechs Rädern oder ein besonders schnittiges Auto. Vor allem aber hält der 54-Jährige ungewöhnliche Autos gerne mit seiner Kamera fest. „Ich habe bald schon die vierte oder fünfte Kamera“, erzählt er – inzwischen natürlich digital. Mit der Speicherkarte seiner Spiegelreflexkamera geht er regelmäßig zum örtlichen Händler und lässt dort Abzüge herstellen. Diese klebt Klaus Herrmann dann sorgfältig in Fotoalben ein. „Ich habe schon 120 Fotoalben zu Hause“, berichtet er.

Besonders gerne fotografiert er auf Reisen. Landschaften, Gebäude – und natürlich Autos. Ein Höhepunkt ist es für den Auto-Fan, wenn er an den Nürburg-Ring fahren kann. Manchmal gelingt es ihm dann sogar, einen größeren oder kleineren Star vor die Kamera zu bekommen. Regelmäßiger Gast ist er auch bei der Essener Motorshow und bei den Wuppertaler Oldtimer-Treffen. Dann fachsimpelt er mit den Besitzern der historischen Schätzchen. Und er erstellt „Adventure-Lists“ der schönsten Motorsport-Ereignisse der Region.

Früher hat Klaus Herrmann auch selbst an Autos geschraubt. Bei einem VHS-Kurs hat er sich das nötige Wissen angeeignet. „Ich habe meine Autos ordentlich getunt“, verrät er. Heute jedoch fährt er gar nicht mehr selbst.

Bei proviel arbeitet Klaus Herrmann seit 1996. Vorher war er bei der Post erst im Innendienst und dann als Briefträger tätig. „Da gab es viele Scherereien, viele Abmahnungen“, erinnert er sich. Er fühlte sich den weiten Rundgängen der Briefträger nicht mehr gewachsen. Deshalb wechselte er zu proviel, damals noch in Wichlinghausen. Heute ist er froh um seinen kurzen Dienstweg. Von seiner Wohnung an der Briller Straße kann er morgens zu Fuß zur Milchstraße laufen. „Da ist die Welt noch ganz still“, schwärmt er. Denn er beginnt schon um 6 Uhr früh – dafür erhält er eine kleine Sonderprämie, über die er sich sehr freut. Spätestens um 4 Uhr steht er dafür auf. Wenn er dann nachmittags nach Hause kommt, gönnt er sich erst einmal einen kleinen Mittagsschlaf.

Klaus Herrmanns Abteilung war schon immer der Industrie-Service. Er schraubt Griffe zusammen oder montiert Scharniere. „Mir gefällt es, dass wir uns unsere Aufträge auch aussuchen können“, sagt er. Am Wochenende geht der proviel-Mitarbeiter gerne ins Kino. „Ich gucke fast jedes Wochenende einen Film an.“ Wenn er nicht in der proviel-Kantine essen kann, bringt ihm ein Menüdienst sein Mittagessen. Als junger Mann ist Klaus Herrmann auch noch viel Fahrrad gefahren, sogar im Verein. Heute läuft er lieber zu Fuß; und hält dabei immer Ausschau nach besonderen Fahrzeug-Modellen.