17.08.2016

Jetzt geht’s los! - Offizielle Eröffnung des CAP-Frischemarkt ‚Am Ringelbusch 9‘ in Wuppertal

Bei strahlendem Sommerwetter wurde heute der Startschuss zum ersten CAP-Frischemarkt in Wuppertal feierlich gesetzt. Gut 100 geladene Gäste und interessierte Nachbarn vom Eckbusch durchschnitten das rote Band in den neuen Frischemarkt, der nun täglich von Montag bis Samstag (und in der Backstube Polick auch am Sonntag) seine Türen öffnet.

„Angestoßen und immer positiv unterstützt durch die Stadtverwaltung Wuppertal, unkompliziert und zukunftsweisend begleitet durch den Landschaftsverband Rheinland, mit viel emotionaler und tatkräftiger Unterstützung durch den Bürgerverein Eckbusch, mit richtungsweisender Begleitung durch die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Vermieter Leo Zander, dank eines erprobten Franchise-Systems und mit kontinuierlicher Wegbegleitung durch den Franchisegeber, die gdw-Süd, sowie mit einem funktionierenden Netzwerk aus Handwerk und Dienstleistung ist es nun sichtbar geschafft! Jetzt freuen wir uns auf viele Kundinnen und Kunden und viele neue Kontakte im neuen „Lebens-Mittelpunkt“ im Quartier Eckbusch.“ – so Christoph Nieder, Geschäftsführer der proviel GmbH als Betreiber des CAP-Frischemarktes in seiner Eröffnungsrede.

Und darüber hinaus:

Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal:
„Die Eröffnung des CAP-Marktes Am Eckbusch ist eine gute und wichtige Entwicklung im Stadtbezirk. Dank des großartigen Engagements des Bürgervereins Eckbusch und der Bezirksvertretung ist es gelungen, die Nahversorgung Am Eckbusch zu verbessern. Mit dem CAP-Markt steht jetzt ein breites Angebot an Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung. Gleichzeitig ist dieser Markt auch ein Modellprojekt der Integration von Menschen mit Behinderung, denn er wird von proviel betrieben. Hier erhalten Menschen mit Behinderung eine Chance auf berufliche Betätigung und Anerkennung. Deshalb bedanke ich mich bei allen, die die Einrichtung des CAP-Marktes möglich gemacht haben. Und ich bitte alle Bewohner des Eckbusches und seines Einzugsbereiches: Kaufen Sie im neuen Geschäft ein und sichern Sie damit den Erfolg! Sie helfen damit auch mit, dieses Modell einer ortsnahen Versorgung auf andere Stadtbezirke zu übertragen.“

Dirk Lewandrowski, Dezernatsleiter Soziales beim LVR:
„Im Planungsprozess des neuen CAP-Frischemarktes hat sich die proviel GmbH von Beginn an eng mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) abgestimmt. Dieser ist für die Planung, Schaffung und Finanzierung von Werkstatt-Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung zuständig, aber auch bei Fragen der Weiterentwicklung, bei Neu- und Umbauten oder innovativen Arbeits- und Organisationsformen unterstützt, berät und begleitet der LVR die Werkstattträger umfassend. LVR-Sozialdezernent Dirk Lewandrowski lobt in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der proviel GmbH und deren Engagement: „Sie haben sich ganz bewusst dafür entschieden, diesen CAP-Markt als Werkstattabteilung zu organisieren. Die Arbeit im CAP-Frischemarkt ist für die Menschen mit Behinderung auf der einen Seite eine attraktive Alternative zur Tätigkeit in der Werkstatt, zugleich erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung die gleiche Unterstützung wie innerhalb der Werkstatt. Die neuen Arbeitsplätze können damit optimal als Sprungbrett für Menschen mit Behinderung von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt dienen. Für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Quartier Eckbusch ist der CAP-Frischemarkt ebenfalls eine Bereicherung, denn nun gibt es wieder Einkaufsmöglichkeiten im Stadtteil - insofern eine gewinnbringende Situation für alle Beteiligten!“

Thomas Heckmann, Geschäftsfeldleiter Consumer der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd eG:
„Elementare Aufgabe der gdw süd ist die Unterstützung von Sozialunternehmen bei der Schaffung und langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung. Mit der Eröffnung des CAP-Marktes am Eckbusch in Wuppertal können wir diese Aufgabe wunderbar erfüllen, da hier Arbeitsplätze mit einem sehr hohen Maße an Inklusion und gleichzeitig eine Versorgungsstruktur für die Bewohner vor Ort entstehen. Somit wird der CAP-Markt ein Lebens-Mittelpunkt für die Mitarbeitenden und ein Lebensmittel-Punkt für die Bewohner – eine klassische Win-Win-Situation."

Josef Neumann, MdL NRW:
„Ich freue mich, über das mutige Engagement der proviel-Werkstatt einen CAP-Frischemarkt zur Nahversorgung am Katernberg zu eröffnen. Diese Idee wurde von mir von Anfang an unterstützt, weil sie neue Perspektiven für Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt schafft und das Wohnquartier stärkt. Diese Idee bietet Chancen, auch in anderen Stadtteilen umgesetzt zu werden.“

Dr. Stefan Kühn, Sozialdezernent der Stadt Wuppertal:
„In der Regel habe ich als Sozialdezernent nicht sehr oft mit der Eröffnung eines Supermarktes zu tun. In diesem Fall ist es aber ganz anders: proviel ist es gelungen - neben den Werkstätten für Menschen mit speziellen Anforderungen und zahlreichen anderen Aktivitäten - das Angebot zur Integration von Menschen mit Behinderung in Wuppertal um ein weiteres attraktives Element zu erweitern. Im CAP-Frischemarkt Am Eckbusch werden Menschen mit Behinderung als Team unter Leitung von Frau Marion Radtke einen Supermarkt für die Bewohner des Quartiers betreiben. Auch von der eigenen Arbeit ein gutes Stück leben zu können ist für alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, mit Blick auf das eigene Selbstwertgefühl von wesentlicher Bedeutung.
Daher verbindet das Modell des Sozialunternehmertums bei proviel gewissermaßen das Beste aus beiden Welten: sich sozial für Integration zu engagieren und zugleich handfest unternehmerisch tätig zu sein.
Gerade für Wuppertal mit seiner langen Geschichte des Unternehmertums aber auch der sozialen Ideen stellt der zu eröffnende Frischemarkt eine Bereicherung dar, die sowohl den Einzelhandel als auch die wichtige und wertvolle Arbeit und das Engagement von und mit behinderten Menschen ergänzt.“

Dirk Polick, Bäckermeister und Inhaber von Policks Backstube:
„Als bergische Handwerksbäckerei verstehen wir uns als Teil der Nachbarschaft vor Ort und sind damit ideale Unterstützer des CAP-Marktes. Hier wollen wir nicht nur kompetente Beratung und guten Service bieten, sondern auch mit täglich hochwertigen Backwaren und frisch gebackenen Brötchen aus dem Steinbackofen im Laden überzeugen – am Eckbusch für den ganzen Katernberg.“

Gunther Wölfges, Vorsitzender des Vorstandes der Stadtsparkasse Wuppertal:
„Wir haben sehr gerne die Chance ergriffen, die Bargeld-Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Wohngebiet am Eckbusch zu verbessern. Die Kooperation mit dem CAP-Frischemarkt zeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit von uns Wuppertalern für die Menschen vor Ort sein kann.“

Dateianlagen:
 CAP-Pressespiegel.pdf (1,26 MB )
 wdr_20160818.pdf (805 KB )
 wz_20160818.pdf (310 KB )
 radio_wuppertal_20160818.pdf (315 KB )