Individuelle Eingliederungs- und berufliche Entwicklungsplanung

Damit die Umsetzung der Teilhabe im Sinne unseres Leitbildes und des Normalitätsprinzips möglich ist, steht eine breite und ausdifferenzierte Palette an Konzepten, Angeboten und Unterstützungen zur Verfügung. Allen gemein ist dabei das Prinzip des individuellen, personenzentrierten Ansatzes. Ein wesentliches Element hierbei: die individuelle Eingliederungs- und Entwicklungsplanung. In allen Maßnahmen planen wir gemeinsam im Dialog welche Schritte als nächstes anstehen und wie diese gegangen werden sollen. Dabei verstehen wir uns als Partner und Berater bei der Gestaltung ihres beruflichen Weges. Der Blick ist dabei immer auf die Ressourcen der einzelnen Personen gerichtet und berücksichtigt Ihre persönliche Lebensgeschichte und Biographie.

Der personenzentrierte Ansatz zielt darauf, Kompetenzen auf individuellen Wegen zu entwickeln, das heißt, alle Bildungsprozesse sind von der einzelnen Person aus zu denken und zu gestalten. Die Methode unterstützt dabei, Verantwortung für den eigenen Lern- und Entwicklungsprozess zu übernehmen und fördert Selbstständigkeit.

Die individuelle Planung umfasst den gesamten Prozess beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten: Der Plan selbst bildet dabei eine Art Vertragsgrundlage aller, die am individuellen Eingliederungs- und Entwicklungsprozess beteiligt sind, in ihm werden Ziele, Aufgaben, Zeit und Kontrolle festgelegt.

Die Eingliederungs- und Entwicklungsplanung verläuft strukturiert, aber als dynamischer Prozess und geht weit über das mechanistische Abarbeiten festgelegter Pläne hinaus. Sie ist als durchgängiges pädagogisches Prinzip zu verstehen und erfordert die Kooperation aller, die am Prozess der Kompetenzentwicklung beteiligt sind.